"Yes, we can!" – Sport und Prothetik

Podiumsdiskussion auf der Langen Nacht der Wissenschaften Berlin

Samstag, 11. Juni 2016 - 19:00 Uhr
Prothetisierte Spitzensportler wie der Leichtathlet Markus Rehm und Kampagnen wie "Meet the Superhumans" verschaffen dem Thema Sport und Prothetik große mediale Resonanz. Aber auch der Breitensport mit Prothesen bietet Anlass zur Diskussion: Auf dem interdisziplinären Podium werden die gesellschaftlichen Aspekte „Leistung“ und „Inklusion“ diskutiert.

1. Panel:

Leistung
Die Paralympischen Spiele sind im gesellschaftlichen Mainstream angekommen. Dies zeigt sich sowohl in der medialen Präsenz als auch im Sponsoring der Athletinnen und Athleten. Welche gesellschaftlichen Effekte ergeben sich aus dem Zusammentreffen von körperlicher Behinderung und sportlichem Leistungsgedanken?
Auf dem Podium: Klaus Dittmer (Orthopädie-Techniker), Andreas Jäger (Sportphysiotherapeut), Martin Krauß (Sportjournalist)
Moderation: Christoph Asmuth (Philosoph, TU Berlin, Projektleiter »ANTHROPOFAKTE«)

2. Panel:

Inklusion
Allgemein gilt der Behindertensport als Integrationsleistung. Zunächst aber führt er zu einer höheren Differenzierung innerhalb der einzelnen Sportarten. Wie lässt sich in Anbetracht dieser Gleichzeitigkeit von integrativen und segregativen Mechanismen eine gute inklusive Praxis gestalten?
Auf dem Podium: Thomas Gil (Philosoph, TU Berlin), Karl Quade (Deutscher Behindertensportverband, ehemaliger paralympischer
Spitzensportler), Sabine Radtke (Sportwissenschaftlerin), Corinna Rüffer (Bundestagsabgeordnete, Die Grünen)
Moderation: Astrid Wagner (Philosophin, TU Berlin)

Mehr Infos gibt es hier.