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Auberginefarbene Rahmenkonstruktion mit schwarzem, segeltuchbespanntem Sitz, steuerbaren Vorderrädern sowie Hinterrädern mit Greifringen. Alle Räder mit Luftbereifung. Es handelt sich um eine Sonderanfertigung für den Rollstuhlsprint.

Die Bedürfnisse von Sportlerinnen und Sportler mit körperlichen Behinderungen führten zur Entwicklung von Sportrollstühlen. Diese verfügen über funktionellere Sitzhaltungen, leichtere Konstruktionen und bessere Wendigkeit bei guter Rumpfkontrolle als herkömmliche Rollstühle. Sie müssen bei geringem Kraftaufwand einen größtmöglichen Bewegungsumfang gewährleisten. Der Sprint, für den dieser Rollstuhl konzipiert wurde, ist eine der beliebtesten Rollstuhlsportarten. Die hohe Beinstellung erhöht Rumpfstabilität und eine Kraftentfaltung, die für den Antrieb notwendig ist. Der negative Radsturz sorgt für eine größere Stützweite und günstigere Greifeinlage zur verbesserten Umsetzung von Muskelkraft. Sie erhöht jedoch auch den Fahrwiderstand.
Bereits im ausgehenden Mittelalter nutzten Menschen mit Gehbehinderungen die Möglichkeit, sich mithilfe von Karren oder Rollbrettern fortzubewegen bzw. sich schieben oder ziehen zu lassen. Doch erst mit der Entwicklung der modernen Fahrzeugtechnik entstand der Rollstuhl. Rollstuhlkonstruktionen erhielten ihre Impulse insbesondere aus der Möbel- und Fahrradfertigung: Die im 19. Jahrhundert aufkommende Massenproduktion von Möbeln ermöglichte die Verwendung billiger, solider und leichter Stühle, Federungen dämpften Stöße und Vollgummi- und Luftreifen sorgten zudem für leisere Fahrgeräusche. Eine weitere Voraussetzung war die Befestigung von Wegen, auf denen sich Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer sicher fortbewegen können.

Objektvignette: 35 Kilometer pro Stunde (vom Projektteam des Deutschen Hygiene-Museums, 7. Apr 2016)

Beiträge zu diesem Objekt

Die Prothetik-Sammlung des Deutschen Hygiene-Museums bildet die materielle Grundlage für das Forschungsprojekt »Anthropofakte«. Sie umfasst etwa 700 Prothesen und andere technische Hilfsmittel zur Erweiterung des menschlichen Körpers aus dem 20. und 21. Jahrhundert. In dem Band »Objekte und Geschichten« wird die herausragende Museumssammlung nun vorgestellt.

Vielzahl und Vielfalt sind ein Kennzeichen der »Prothetik«- Sammlung des Deutschen Hygiene-Museums. Die Sammlung umfasst etwa 700 Körperersatzteile, die vorwiegend aus dem 20. und 21. Jahrhundert stammen. Die Prothesen, Implantate und Orthesen, Seh-, Geh- und Hörhilfen haben sehr unterschiedliche Funktionen: Sie ersetzen amputierte Körperteile oder -funktionen, ergänzen als unzulänglich wahrgenommene Körper, kompensieren oder optimieren.