Projekt

Das Forschungsprojekt »Anthropofakte. Schnittstelle Mensch«

»Anthropofakte« ist ein Verbundprojekt des Deutschen Hygiene-Museums (DHMD) und der Technischen Universität Berlin. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm »Die Sprache der Objekte – Materielle Kultur im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen« gefördert.

Die Sammlung des Deutschen Hygiene-Museums

Das Deutsche Hygiene-Museum versteht sich als Museum vom Menschen. Seine Sonderausstellungen beschäftigen sich mit aktuellen oder historischen Themen aus Wissenschaft und Gesellschaft, Kunst und Kultur. Im Mittelpunkt der Dauerausstellung »Abenteuer Mensch« steht das Themenfeld Körper und Gesundheit. Körpergeschichte und damit die Frage nach dem Verhältnis von Körper und Gesellschaft bildet den thematischen Schwerpunkt der Sammlungstätigkeit des Deutschen Hygiene-Museums.

Verbund

»Anthropofakte« ist ein Verbundprojekt des Deutschen Hygiene-Museums (DHMD) und der Technischen Universität Berlin. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm »Die Sprache der Objekte - Materielle Kultur im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen« gefördert.

Ziele

Das Projekt erforscht die Schnittstelle zwischen menschlichem Körper und Technik. Es verbindet Fragen der Kultur- und Technikgeschichte, der Philosophie, insb. der Technikphilosophie, und der Anthropologie. Dabei nimmt es soziale, politische und kulturelle Körperbilder sowie Körperwahrnehmung in den Blick und reflektiert die Grundfrage nach der Natürlichkeit, nach einer Hybridisierung durch Technik und nach dem Übergang von Artefakt zum Biofakt. Im Vordergrund steht dabei die Frage, wie sich gesellschaftlicher und kultureller Wandel im 20. und 21.